Das Jahresende 2017 naht.... Erfahren Sie schon heute alles über Vorweihnachtszeit und Sylvester im Cafe Restaurant Hotel Johannisberg:

Mehr erfahren

BELIEBTER JOHANNISBERGBRUNCH

Jeden Sonntag von
11.00 - 14.30 Uhr Hier klicken!

NOBEL SPEISEN

2017 - 
Das Jahr der Genießer! 

Der Jahresprogramm Flyer hier zum Download.

Kulinarische und literarische Höhepunkte: Carmen Renate Köper liest aus Werken von Nobelpreisträgern, und das Team des Cafe Restaurant Hotel Johannisberg serviert ein Nobelpreismenü.

ÖFFNUNGSZEITEN/
KÜCHENZEITEN

Täglich geöffnet
von 8.00-22.30 Uhr

 

Küchenzeiten

Montag-Samstag

Frühstück
8.00-11.30 Uhr
Mittagskarte

12.00-14.30 Uhr

Kaffee und Kuchen

14.00-18.00 Uhr

Abendkarte

18.00-22.00 Uhr

 

Sonntags

Frühstück
8.00-10.45 Uhr

Brunch
11.00-14.30 Uhr

Mittagskarte

12.00-14.30 Uhr

Kaffeezeit
14.30-18.00 Uhr

Abendkarte
18.00-22.00 Uhr

EVENTS

Alle Events des

CRH Johannisberg auf einem Blick Hier klicken!

KONTAKT

Ein freundliches Team berät Sie gerne individuell zu all Ihren Fragen und Wünschen.

Fairtrade Stadt:
Das Café Restaurant Hotel Johannisberg

ist mit dabei

JOHANNISBERG

Cafe Restaurant Hotel
Johannisberg 14
61231 Bad Nauheim

Telefon: +49 (0) 6032 1442

Fax: +49 (0) 6032 1418

 

info@johannisberg-badnauheim.de

Größen der jüdischen Welt

Nobel speisen am 2. November 2013

Zwischen Freunden und Feinden – diesen Abend widmen wir drei Schriftstellern, die in schweren Zeiten tiefgründige Werke schufen. Zur Wahl: Samuel Agnon, Nelly Sachs und Isaac Bashevis Singer.

 

Literaturnobelpreis 1966 Samuel Agnon (1902-1991), Israel

Der Sohn einer jüdischen Kaufmanns- und Schrift- gelehrtenfamilie wuchs in Galizien auf, das zu Österreich-Ungarn gehörte. Bereits mit 15 Jahren veröffentlichte Agnon erste in jiddisch und hebräisch geschriebene Gedichte in lokalen Zeitungen. In Berlin beriet der Schriftsteller den Jüdischen Verlag und unterstützte die Gründung der Zeitschrift „Der Jude“. In Palästina galt er mit seinen vielen Romanen als einer der wichtigsten Vertreter moderner hebräischer Literatur. 1966 erhielt er zusammen mit Nelly Sachs als erster hebräischer Schriftsteller den Literatur- nobelpreis „für seine tiefgründige charakteristische Erzählkunst mit Motiven aus dem jüdischen Volk.“*


*offizielle Begründung für die Preisvergabe

 

Literaturnobelpreis 1966 Nelly Sachs (1891-1970), Deutschland

Sehr früh den deutschen Klassikern zugetan, begann Sachs mit 17 Jahren ihre ersten Gedichte zu schrei- ben. In den dreißiger Jahren setzte sie sich in ihren Werken mit ihren jüdischen Wurzeln und dem auf- keimenden Faschismus in Deutschland auseinander.
1940 konnte sie vor einer drohenden Deportation nach Stockholm emigrieren. Ihre Entsetzen über den Holocaust und ihre eigenen Jahre im Exil finden sich in ihren Werken wieder. 1966 erhielt sie zusammen mit Samuel Agnon den Literaturnobelpreis „für ihre hervorragenden lyrischen und dramatischen Werke, die das Schicksal Israels mit ergreifender Deutlichkeit interpretieren.“*


Literaturnobelpreis 1978 Isaac Bashevis Singer (1902-1991), Vereinigte Staaten

Der in Polen geborene Singer fing 1923 bei einer Warschauer Zeitschrift an, Erzählungen zu schreiben. 1935 wanderte er nach New York aus. Mit seinem autobiographischen Roman „Verloren in Amerika“ wurde er zum anerkannten jiddischen Autor. 1974 erhielt er den „National Book Award“ für seinen Roman „Feinde – die Geschichte einer Liebe“ und vier Jahre später als erster und einziger jiddischer Schriftsteller den Literaturnobelpreis „für seine ein- dringliche Erzählkunst, die mit ihren Wurzeln in einer polnisch-jüdischen Kulturtradition universale Bedingungen des Menschen lebendig werden lässt.“*